MAN-Triebwagen

Wir über uns

Die Haupttätigkeit in unserem Verein ist dem Modellbahnbau im Maßstab 1:87 gewidmet. Daneben beschäftigen sich einige Mitglieder auch mit der Spur G/IIm – kleine private Gartenbahnstrecken stehen zur Verfügung. Auf unseren Ausstellungen ist stets eine Strecke in dieser Spur aufgebaut, damit die jüngeren Lokomotivführer selbst einige Runden drehen können mit diesen robusten und langlebigen Modellen.

Im Modellbaumaßstab 1:87 gibt es mehrere Aktivitäten im Club. Der Schwerpunkt liegt dabei im Auf- und Ausbau einer Modulanlage, die über mehrere Bahnhöfe und zahlreiche Streckenmodule verfügt und problemlos einen Betrieb auf einer Länge von 40 bis 50 Metern ermöglicht. In den Clubräumen ist ein kleiner Teil dieser Anlage betriebsfähig aufgebaut. Somit kann Interessenten ein Einblick gewährt und Betriebsabläufe gezeigt werden. Zu der H0-Modulanlage gibt es zahlreiche Ideen, diese werden mit dem Bau von neuen Modulen Stück für Stück umgesetzt. Bei der Modulanlage handelt es sich um eine eingleisige Nebenbahn nach württembergischen Vorbild, angesiedelt in der Zeit der 1960/70er Jahre (Epoche III/IV). Den Schlüssel zum Erfolg bei Bau und Betrieb einer Modellbahn sehen wir in der Modulbauweise. Die Stirnbretter sind genormt und entsprechen den Vorgaben des FREMO (Freundeskreis der Europäischen Modellbahner). Auf diese Art können wir Teilstücke bauen, die viel eher einer Vollendung entgegensehen, und erliegen nicht der Versuchung, eine fest aufgebaute Großanlage an einem Stück vollenden zu wollen, an der so mancher Modellbahner schon gescheitert ist. Module, am besten zu übersetzen mit „Teilstücken“, haben zwar den Nachteil, dass sie für sich betrachtet keine großen Betriebsmöglichkeiten bieten (so zeigen viele Module nur ein knapp meterlanges Gleis in der Landschaft), aber die frei veränderbaren Kombinationsmöglichkeiten der Module eröffnen vielfältige Varianten, so dass wir auf Ausstellungen nie denselben Streckenverlauf zeigen. Möglichst authentische Betriebsabläufe von A nach B mit Güter- und Reisezügen werden durchgeführt und Rangierarbeiten in den Bahnhöfen „Waltersburg“, „Löwenthal“ und „Feinau“ sowie die Bedienung der Awanst „Jagstdorf“ vorgenommen.

Neben der vorgestellten H0-Modulanlage haben wir auch eine sehr weitgehend detaillierte Schmalspuranlage im Maßstab H0/Spurweite H0e zu bieten. Dieses in Segmentbauweise erstellte Ensemble wurde überwiegend von unserem Kameraden Walter Antl erbaut, der leider schon verstorben ist. Ihm zu Ehren haben wir sein Werk vollendet, weiter ausgebaut und auf digitalen Betrieb nach NMRA-DCC-Norm umgestellt. Thema ist der Museumsbetrieb auf einer ansonsten stillgelegten Schmalspurstrecke in der Epoche V, was man an den Epoche gerechten Ausstattungsdetails und den entsprechenden Automodellen erkennt. Verfolgen Sie die Zugfahrten von „Altbach“ über den Kreuzungsbahnhof „Hausen i.B.“ nach „St. Jakob“ auf dieser beschaulichen Strecke und entdecken Sie die Details entlang des Schienenstrangs. Diese Segmentanlage wird von den Vereinsmitglieder gehegt und gepflegt, zumal sie einigermaßen kompakt auf Reisen gehen kann und begehrtes Ausstellungsobjekt ist. Bisheriges Highlight war die Präsentation dieser Schmalspuranlage auf der Intermodellbau in Dortmund im April 2008. Ein bislang als Endbahnhof fungierender Segmentteil kann recht einfach zu einem Durchgangsbahnhof umfunktioniert und eine Teilstrecke zur Anlagenerweiterung neu hinzu gebaut werden. Ein Beispiel dafür, dass auch eine Segmentanlage noch Erweiterungs- und Baupotenzial bieten kann.

Die Segmentanlage Kleiner Stadtverkehr wird von einer Gruppe von Vereinsmitgliedern betrieben, die sich der Darstellung einer Straßenbahnstrecke  (Spurweite H0m) in Kombination mit der Bedienung von Industrieanschlüssen (Spurweite H0) gewidmet haben. Die Handlung spielt in den 60er/70er Jahren und ist an Vorbildsituationen bei der Stuttgarter Straßenbahn angelehnt. Auch diese Anlage war bereits Ausstellungsgegenstand auf der Intermodellbau in Dortmund (April 2011).
Gerade im Verein sind die bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägten Fähigkeiten gut nutzbar, in dem z.B. Mitglieder mit der handwerklichen Herstellung der Modulkiste, andere mit der Elektrik beschäftigt sind und wieder andere sich bei der Ausgestaltung des jeweiligen Moduls austoben dürfen. Dies ist eine vernünftige Arbeitsteilung und wir erzielen Synergieeffekte, die ein Einzelner nicht erreichen kann. Warum also alleine auf dem Dachboden oder im Keller isoliert arbeiten, wenn es die Möglichkeit gibt, sich in der Gruppe auszutauschen und ein gemeinsames Projekt zu betreiben?

Weitere Angaben zum Verein entnehmen Sie bitte unserer Satzung. (PDF)

Wir treffen uns jeden Dienstag ab 20.00 Uhr zu unserem Clubabend. Interessenten sind herzlich willkommen!

Wenn Sie Mitglied werden wollen, finden Sie hier das Anmeldefomular.
Der Mitgliedsbeitrag beträgt ab 2014 für Einzelmitglieder 70€, der Beitrag für Familienmitgliedschaften beträgt 80¤, siehe aktuelle Gebührenordnung. Es besteht die Möglichkeit, einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag von 35€ beim Vorstand zu beantragen.
Sie können den Verein per SEPA-Mandat ermächtigen, ihren Mitgliedsbeitrag von Ihren Konto abbuchen zu lassen.